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VisionsSuche

 

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Jugendliche          -         Frauen          -         Männer         - gemischte Gruppen

 

Die VisionsSuche ist ein uraltes Ritual

Eine Reifeprüfung zu authentischer Lebensreife

Es ist eine Perle aus dem Schatz unzähliger Generationen von Schamanen, Heilern, Zauberern und verrückten Mystikern. VisionsSuche bedeutet, sich aus dem Getümmel der menschlichen Gemeinschaft für ein paar Tage und Nächte völlig zurück zu ziehen und buchstäblich am Busen von Mutter Natur zu ruhen. Es bedeutet, sich bedingungslos dem freien Spiel der wilden Elemente auszusetzen, ohne den Komfort einer festen Behausung - etwa eines Zeltes. Es bedeutet, sich pflegen, wecken und züchtigen zu lassen von dem, was auch immer die Geister von Wind, Wetter und Landschaft für einen vorgesehen haben. Ohne den schnellen Gang zum Kühlschrank, ohne den Griff in die Brotbox, das Ausweichen in die Wärme eines Suppentellers verliert der Hunger seine sanften Haustierqualitäten: er frißt knurrend ein Loch in den Bauch des fastenden Suchers, bis dort die Landschaft hinein schaut und mit ihrer flutenden Schönheit das Vakuum zu füllen beginnt.

Nichts Alltägliches zu tun zu haben, ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung. Sie können ihrer langen Weile nur standhalten, wenn sie dem Druck nach innen ausweichen: dorthin, wo die eigenen Gefühle und Gedanken sie saugen.

Rückmeldung einer Mutter in 2010:

...Ich halte immer wieder bewusst an, und oftmals verbinde ich mich dann mit der Kraft und Freude unserer gemeinsamen Woche im Sommer, die ich wie einen Schatz in mir trage.

Mit Stefan* und mir ist ein entscheidender Wandel geschehen. Da ist alles Überflüssige, Nicht-Wesentliche aufgelöst, der Schmerz und seine Folgen sind vollständig verwandelt in Liebe mit Nähe, Tiefe, Innigkeit, auch Klarheit. Wenn wir telefonieren oder uns sehen, ist da nichts mehr dazwischen. Wir lachen viel und haben eine neue erwachsene Ebene miteinander. Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh mich das macht.

Unsere Beziehung erfüllt mich mit tiefer Liebe und Freude, auch Freude zu sehen, wie selbständig und entschieden Stefan in sein neues (Studien-) Leben gegangen ist und darinnen seine Schritte tut. Wie er den Blick aufs  Ganze hält, wie sorgfältig und ehrlich er sich in seinen Beziehungen bewegt und ausgerichtet ist. Ich fühle, wie essentiell es für uns Eltern ist, dass es unseren Kindern gut geht, sie verwurzelt zu wissen und zuschauen zu können, wie ihnen Flügel wachsen. Es ist reines Glück, dass es gut weitergeht.

Noch einmal meinen tiefen Respekt und tiefste Dankbarkeit für euren Einsatz, eure Arbeit, euer Engagement für die junge Generation und den Frieden, den das in die Familien bringt!*
weiter

*- Dies mag ich euch doch noch erzählen. Ich hatte nach meiner Rückkehr  Stefan  Vater, meinem ersten Mann, über meine Erfahrungen in der Gruppe und dem, was da geschehen ist, erzählt. Im nächsten Telefonat mit Stefan bedankte Stefan sich bei mir dafür und berichtete, dass er erlebt habe, dass ihm der Papa wohl nach dem Gespräch "...irgendwie mit mehr Respekt begegnet für meine Entscheidung für die Quest und die Wichtigkeit dessen anerkennt, was ich da gemacht habe".....

Mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen, umarme ich dich und Shanti von Herzen und grüsse euch in Verbundenheit und Liebe...

*Name geändert

Rückmeldung einer Mutter in 2009:

Ich möchte dir vielmals danken für Deine Geduld, Deine Liebe zu den jungen Menschen. Ich habe sicher schon sehr viele Seminare und dergleichen besucht, und es ist eine Freude dabei auch hin und wieder auf Menschen mit so viel Kompetenz zu treffen, wenn es darum geht, auch schwierige Situationen zu erspüren und zu handeln. Ihr macht wirklich eine erstklassige Arbeit.

nun sind doch einige Wochen vergangen, seit wir mit Euch, Sven* und all den anderen lieben Menschen ein paar schöne und intensive Tage auf der Alpe Fela verbringen durften. Nun möchte ich dir mal so ein bisschen berichten, wie es uns mit Sven seither geht. Auf der Alpe, als Sven am letzten Tag nochmals so offensichtlich die Konfrontation mit seinem Vater und anschließend mit Dir gesucht hat, war ich irgendwie der Überzeugung, diese Quest habe bestimmt allen Teilnehmern sehr weitergeholfen, aber Sven habe nichts dazugelernt und begriffen in dieser Zeit, ich hatte das Gefühl, dass er sich nicht wirklich drauf einlassen konnte und viele Veränderung stattgefunden haben. Nun, es hat sich nun Zuhause ziemlich anders erwiesen. Sven ist seit diesem Tag auf der Alpe nie mehr laut gegen uns Eltern geworden, er versucht Dinge, in denen wir verschiedener Meinung sind, ruhig und sachlich auszudiskutieren. Er ist sehr offen, redet viel über sich, was ihn freut , was ihn bedrückt. Wenn er merkt, dass ich irgendwie schlecht drauf bin, erwartet er auch von mir, dass ich mit ihm darüber rede, weswegen ich so verstimmt bin. So bin auch ich ganz schön gefordert in Sachen Kommunikation, er fordert einfach stets eine ehrliche und 100% Begegnung. Auch bedankt er sich immer wieder, wenn ich etwas für ihn mache, sei es den Lieblingspullover extra waschen, ihn irgendwo mit dem Auto abholen, abends noch für ihn kochen, all die Dinge, die für ihn zuvor absolut selbstverständliche Dienstleistungen der Eltern waren. Alkohol ist zur Zeit kein großes Thema, Drogen absolut keine, selbst beim Besuch einer Goa-Party hat er es geschafft sauber zu bleiben. worüber er selbst glaub ich am aller glücklichsten ist. Vereinbarungen mit dem Zeitpunkt des Nachhausekommens werden ziemlich zuverlässig eingehalten. Wir haben nun wirklich einen jungen Mann zuhause!

Schön ist auch zu beobachten, welche Freude Sven wieder am Leben hat, wie liebevoll und fröhlich er mit unseren Hunden spielt und balgt, er geht auch wieder mehrmals in der Woche mit dem Hund spazieren, seit kurzer Zeit geht er auch hin und wieder ganz spontan mit mir gemeinsam zum Hundespaziergang, wäre jahrelang absolut undenkbar für ihn gewesen. Wir genießen gerade einfach unser wiedergefundenes Leben als Familie! Ich bin so dankbar für Euer Feingefühl, bei Sven mit der Abnabelungszeremonie noch zu warten, ich hatte nämlich die Tage vor seiner Zeremonie ganz schön Bauchweh, ob er mit seiner neuen Freiheit dann auch wirklich verantwortungsvoll klar kommen würde. Auch für mich habe ich in diesen Tagen bei Euch auf der Alpe Fela viel Klarheit bekommen, und auch Holger hat angefangen, einige Dingen in seinem Leben zu ändern, vor allem hat er angefangen Sehnsucht nach dem Leben zu bekommen und gemerkt, dass Leben nicht gleichbedeutend mit Arbeit ist. Ich wünsche mir sehr für ihn, dass Umsetzung folgt. Ich hoffe, dass Dich meine Zeilen ermutigen, auch weiterhin mal wieder den einen oder anderen "schwierigen Fall" mit auf eine VisionQuest zu nehmen, auch wenn sie die Gruppe vielleicht etwas aufmischen.

Hab also nochmals vielen Dank!
*Namen geändert

Texte und Literatur zum Thema

 

siehe auch das Seminarteam - Shanti E. Petschel.