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Was uns bewegt

Anliegen und Ziele

In Zeiten individuellen und gesellschaftlichen Wandels wie der gegenwärtigen, suchen immer mehr Menschen kundige und solidarische Wegbegleiter für ihren persönlichen Übergang ins Unbekannte.
VisionsSuche- und Medizinrad-Rituale gehören zu den ältesten überlieferten Verfahren zur Begleitung in Lebensübergängen, Klärung von Lebensfragen und der Festigung daraus gewachsener Entscheidungen.
VisionsSuche- und Medizinrad-Rituale stärken und vervollständigen jeden Übergang von einer Lebensstufe zur nächsten. Sie wurden traditionell in vielen Kulturen der Erde genutzt und haben sich als sehr hilfreich und tragfähig erwiesen. Durch ihren äußerst intensiven Erlebniswert wirken sie fördernd und erweiternd. Wer die wilde Natur hautnah und ungefiltert erlebt, berührt zugleich immer auch sein wildes Selbst. Das Naturritual bietet einen geschützten Raum zur inneren Wandlung an. Die Wildheit der Natur stellt die Hintergrundmatrix dar, an der sich der Reifungs- und Entfaltungsprozeß orientieren kann: Die Suche nach der kraftvollsten Gestalt geht in die Tiefe und nach Innen zu den Wurzeln des kreatürlichen Daseins auf diesem Planeten.
Im gleichen Maße, wie Menschen die Bereitschaft finden, sich auf das Abenteuer ihrer Sinnsuche in der inneren, wie äußeren Wildnis einzulassen, wird für sie das große Potenzial unerwarteter, kreativer Perspektiven (»CreaVista«) zugänglich, aus dem sich tragfähige Antworten auf wesentliche Fragen ans Licht heben lassen.
Heute stellen wir mit Bestürzung fest, dass »moderne«, verunsichernde Mythen den Zerfall von gesellschaftlicher und individueller Integrität und Ganzheit befördern und den Atomisierungsprozess der biologischen und sozialen Organismen vorantreiben. Doch Chaos, Unruhe, Auflösung und Krise sind Merkmale jeden Wandels und sichere Kennzeichen der Kraft des Lebendigen an der Schwelle zu neuen Ufern. Klare und kraftvolle Mythen haben den Menschen der früheren Epochen einen stützenden Halt und ordnenden Rahmen geboten, der sie befähigt hat, diese Wandlungs-Krisen als das zu erkennen, was sie sind: Chancen einer organischen Weiterentwicklung zu neuen Lebensstufen. Unsere Märchen und Sagen singen unter ihrer vertraut erscheinenden Oberfläche auch heute noch das keineswegs anheimelnde Hohelied der archetypischen Heldenreise. Mensch sein heißt Werden.
In der Gegenwart wächst die Nachfrage nach derartig geschützten, bewusst und liebevoll gestalteten Erfahrungsfeldern erneut. Die positiven und nachhaltigen Auswirkungen einer tiefen Naturerfahrung auf das ökologische Bewusstsein, das Selbstwertgefühl und die soziale Kompetenz der Kandidaten ist hinlänglich nachgewiesen und in vielen Erfahrungsberichten und Untersuchungen dokumentiert. Die sozialpädagogischen und therapeutischen Institutionen unserer Gesellschaft sind bereits auf die hier vermittelten kraftvollen Methoden aufmerksam geworden Die Wiederverbindung (Re-Bonding) des modernen Menschen mit seiner inneren und äußeren Natur kann die gefährliche Delinquenz (Unverbundenheit) der Gegenwart heilen und ausgleichen. Folglich eröffnet sich für geneigte und geeignete Menschen ein professionelles, zukunftsfähiges und sehr gefragtes Tätigkeitsmodell.
Gefragt ist die Bereitschaft, gewohnte Wege zu überprüfen, neue/alte Wege zu entdecken, erste mutige Schritte ins Unbekannte zu wagen und seine gesunde, reife Eigenständigkeit - hier MATURITÄT genannt - zu entfalten. Die wilde Natur ist, - wie auch das wilde Selbst- ein dynamischer, lebendiger Organismus - somit kaum vorhersagbar. Risiken, reale Gefahren und ihre Wirkungen hängen von der Bereitschaft und Fertigkeit ab, sich auf Unvorhersehbares einzustellen. Optimale Ausschöpfung des im Rahmen der Fortbildung angebotenen Wissens kann nur mit einem hohen Ethos von Selbst-Verantwortung, Selbstreflexion, Lebensmut, Teamgeist und Offenheit geschehen.